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Tipps für eine erfolgreiche YouTube-Content-Strategie

So reagieren Sie richtig auf die dramatischen Veränderungen im Nutzerverhalten.

Mobile Videos haben derzeit höchste Priorität für Marken. Nicht zuletzt aufgrund der dramatischen Veränderungen im Nutzerverhalten! Mittlerweile kommen mehr als die Hälfte der YouTube Views von Mobilgeräten. Wie kann Ihre Marke die Vorteile von mobilen Videos nachhaltig nutzen? Kim Larson, Geschäftsführerin der Google BrandLabs, gibt wertvolle Einblicke wie man YouTube-Marketingstrategien rationalisieren und verbessern kann, um so das „Contentmonster“ YouTube zu füttern.

Dabei sind drei Bereiche von besonderer Bedeutung: Video, Mobil und programmatisch. Mary Meeker sagt voraus, dass 2017 74 % des gesamten Internetverkehrs aus Videos bestehen wird. Die mobile Nutzung YouTubes hat bereits im ersten Halbjahr 2015 die der Desktop-Variante übertroffen. Umso wichtiger ist es dass Unternehmen erkennen, was diese Änderung des Nutzerverhaltens für sie und ihre Video-Inhalte bedeutet.

Sicher haben Sie sich bereits die Frage gestellt, wie Sie mit dieser stetig wachsenden Nachfrage nach Videos in der mobilen Revolution mithalten können? Diese zwei Fragen müssen vorab gestellt werden:

  1. „Welche Art von Video-Inhalten sollte ich bereitstellen, um meine Zielgruppe bestmöglich zu unterhalten?“
  2. „Wie erstelle ich angemessene Videoinhalte?“

1. Welche Art von YouTube Videos sollten Sie machen?

Hier kommt das Venn-Diagram zum Einsatz. Der erste Kreis repräsentiert, was der Zielgruppe der Marke wichtig ist; der zweite zeigt, wofür die Marke steht. Dazu sollten Sie sich mit folgenden Punkten auseinandersetzen:

  • Was ist wirklich einzigartig und anders an meiner Marke?
  • Was kann sich meine Marke zu Eigen machen?
  • Wie kann sich meine Marke in diesem Bereich präsentieren, um die Konkurrenz auszuspielen?

Haben Sie die Antworten in das Venn-Diagramm eingetragen, stellen die zwei überlappenden Kreise den Sweet-Spot dar, der dazu dient, eine Strategie für Videoinhalte zu entwickeln.
Sweet Spot: Wo Marken und deren Publikum aufeinander treffen

Venn Diagramm
Venn Diagramm

Versuchen Sie sich in ihre potenziellen Kunden zu versetzen. Wie könnten Suchanfragen – insbesondere von Mobilgeräten – in deren Customer Journey aussehen?

Johnson & Johnson hat diese Fragen analysiert und aus dem Ergebnis die Video-Contenstrategie für CLEAN & CLEAR kreiert. Bei der Marke ging es unter Jugendlichen immer um Freundschaften. Die Recherche des Teams zeigte, dass bei jugendlichen Mädchen YouTube in ihrer Customer Journey eine besondere Rolle spielt. Vor allem fand man heraus dass die eigenen Produkte zur Steigerung des Selbstvertrauens bei jungen Mädchen beitragen kann. Vor diesem Hintergrund hat CLEAN & CLEAR einen Youtube-Channel rund um das Thema SEE THE REAL ME erstellt.

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2. Wie kann ich skalierbare Online Videos und andere Markeninhalte erstellen?

Die Wahrheit ist, das es ressourcenbedingt für Marken quasi unmöglich ist, den unersättlichen Appetit der Nutzer nach mobilen Videos zu stillen.

Der Trick dabei ist, den Inhalt stufenweise zu erstellen um so über einen längeren Zeitraum eine ansprechende Mediathek aufzubauen. Um aus ihrer Video-Strategie eine erfolgreiche Video-Strategie zu machen kann das CCC Modell zur Unterstützung herangezogen werden.

CCC
CCC

Die Idee dahinter ist die Hürden für den Eintritt in die Videoproduktion so niedrig wie möglich zu gestalten. Während wir Sie durch jedes einzelne C führen, zeigen wir Ihnen anhand der Beispielmarke Mountain Dew wie Sie das CCC-Gerüst am besten nutzen, um die Videoerstellung zu rationalisieren und so das mobile Publikum gezielter ansprechen.

Create

Mountain Dew, beispielsweise, veröffentlichte eine erweiterte Version des Team Kickstart Come Alive-Spots auf YouTube, wobei sie das YouTube-Publikum mit einer längeren und interaktiveren Geschichte als im Fernsehen unterhielten, und das Video so für viele „unskippable“ machten.

Anstatt Videos zu produzieren, die sich inhaltlich ausschließlich auf das Produkt fokussieren, sollte man den Kunden mit einbinden und ihm selbst eine Rolle zu Teil werden lassen.

Collaborate

Dieser YouTube-Content ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der eigenen Marke mit anderen digitalen Influencern. Es handelt sich häufig um Inhalte, die einen prominenten YouTube-Creator zeigen und in Zusammenarbeit mit ihm produziert und promoted werden. Das Ziel hierbei ist die Relevanz der Marke zu steigern und sie in Verbindung mit dieser einzigartigen Fanbase zu bringen.

Devin Supertramp, zum Beispiel, hat mehr als 3 Millionen Abonnenten auf YouTube. Mountain Dew startete mit ihm eine Kooperation um eine Serie von Stunt Videos für #DEWroadtrip zu drehen. Die Videos wurden auf beiden Kanälen hochgeladen, um das Publikum von Devin mit einzubinden.

Curate

Bei der letzten Kategorie von Videos handelt es sich um „User Generated Content“ der das „Call-to-action“-Publikum gezielt ansprechen soll. Anstatt Videos zu produzieren, die sich inhaltlich ausschließlich auf das Produkt fokussieren, sollte man den Kunden mit einbinden und ihm selbst eine Rolle zu Teil werden lassen.

Durch das Einbeziehen der Konsumenten über Social Media wirkt ihre Botschaft authentisch, denn Konsumenten wollen mit Marken interagieren: Laut der Brandshare Studie aus dem Jahr 2014 sind 87 % der Befragten der Meinung, dass es möglich sein sollte, mit Marken zu kommunizieren, Meinungen zu teilen und in Echtzeit mit ihnen zu interagieren.

Mountain Dew hat genau das umgesetzt und mit der Serie Art of Dew zu einem entscheidenden Punkt in ihrer Content Strategie gemacht.

YouTube als Marketing-Kanal wird immer noch dramatisch vernachlässigt!

Mary Meeker stellte im Mai fest, dass die Hälfte des mobilen Datenverkehrs durch Videos entsteht. Die Motivationen sind dabei in den verschiedenen Stufen der Customer Journey unterschiedlich. Auffallend dabei ist dass Werbetreibende ihre Budgets oft wenig zielgerichtet investieren. Obwohl ein Viertel der Mediennutzung von mobilen Geräten ausgeht, werden beispielsweise nur 8 % der Werbegelder in diesen Kanal investiert. Ein unserer Ansicht nach fataler Fehler!

Entscheidend ist hier sich darüber Gedanken zu machen welche Inhalte man wie und für welche Zielgruppe produziert.

Selbstverständlich beraten wir Sie gerne kompetent und ausführlich zu sämtlichen YouTube Strategie-Themen! Sprechen Sie uns an!

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