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Dynamische Suchanzeigen erstellen und verwalten

Wenn Google neue Anzeigenformate anbietet, testen wir sie: Das können die DSA

Dynamische Suchanzeigen, auch kurz DSA genannt, sind eine clevere Möglichkeit, um beim Umgang mit Google AdWords Zeit und Arbeitsaufwand einzusparen. Das klingt für Sie interessant? Im Rahmen dieses Beitrags wollen wir Ihnen aufzeigen, was es mit den Dynamischen Suchanzeigen auf sich hat. Wir verraten Ihnen, was dahintersteckt und für wen die Ads von Nutzen sein könnten.

Dynamische Suchanzeigen – Worin besteht der Unterschied zu „normalen“ Textanzeigen?

Google AdWords bietet viele Möglichkeiten, um Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Es gibt verschiedene Kampagnenarten, die kreiert wurden, damit die Anzeigen bestmöglich auf die Besonderheiten von Produkten und Dienstleistungen abgestimmt werden können.

Die mit am häufigsten verwendete Kampagnen-Gattung ist die Textanzeige im Suchnetzwerk. Diese Gattung unterteilt sich wiederum in zwei Typen von Anzeigengruppen. Zum einen in die Standard-Textanzeigen und zum anderen in die dynamische Anzeigenart, die Dynamic Search Ads oder DSA.

Wenn sich der Betreiber für Standard-Textanzeigen entscheidet, ist die eigene Überlegung gefragt (siehe Google-Support zur Erstellung von Textanzeigen). Bei diesem Anzeigengruppentyp müssen nicht nur die Keywords festgelegt werden, die darüber bestimmen, bei welchen Suchanfragen die Anzeige ausgespielt werden soll (siehe Abbildung 1). Auch die Beschreibung, die Titel, die URL selbst und der gewünschte Pfad zur URL sind festzulegen.

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Abbildung 1: Anzeigengruppentyp Standard © Screenshot Google AdWords

Für eine Standard-Textanzeige sind drei Anzeigentitel mit je einer Länge von 30 Zeichen und zwei Beschreibungen mit je einer Länge von 90 Zeichen auszufüllen (siehe Abbildung 2).

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Abbildung 2: Ausschnitt: Erstellung Standard © Screenshot Google AdWords

Fällt die Entscheidung zu Gunsten des dynamischen Anzeigentyps, verhält es sich anders. Eine dynamische Anzeige basiert im Gegensatz zur Standard-Textanzeige nicht auf Keywords, sondern auf den Inhalten der angegebenen Webseite. Gleich zu Beginn wird entschieden, ob alle Seiten der Webseite beworben oder nur ausgewählte URLs verwendet werden sollen (siehe Abbildung 3). Google crawlt gemäß dieser Vorgabe die Website und kann anschließend die Produkte oder Dienstleistungen allen potenziellen Kunden entsprechend ihrer Suchanfragen anzeigen.

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Abbildung 3: Anzeigengruppentyp: Dynamisch © Screenshot Google AdWords

Ein weiterer Unterschied zur Standardform ist der Aufbau der Anzeige. Bei der dynamischen Variante stehen dem Betreiber nur zwei Beschreibungen zur eigenen Erstellung zur Verfügung (siehe Abbildung 4). Alles Übrige wird von Google basierend auf den Informationen der angegebenen Website und auf den Suchanfragen der potenziellen Kunden erstellt und ausgespielt, damit die User die Website mit dem relevantesten Inhalt zu sehen bekommen.

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Abbildung 4: Erstellung einer dynamischen Suchanzeige © Screenshot Google AdWords

Dynamische Suchanzeigen unterscheiden sich folglich von den Standard-Textanzeigen in einigen wesentlichen Punkten. Dazu gehört die Erstellung der Anzeigen. Während bei den Standard-Anzeigen die eigene Überlegung bezüglich Titel, Beschreibung und URL gefragt ist, werden die dynamischen Ads zum Teil automatisch von Google erstellt. Ein weiterer Unterschied ist die Keyword-Basis. Bei den Standard-Textanzeigen werden die Schlüsselwörter, die aus einer gründlichen Keywordrecherche hervorgegangen sind, manuell eingegeben. Beim dynamischen Typ der Anzeigen werden keine Keywords benötigt. Stattdessen werden die Inhalte der Website erfasst und aus diesen Inhalten werden die Suchanfragen der potenziellen Kunden bedient.

Für wen könnten sich Dynamische Suchanzeigen lohnen?

Dieses Anzeigenformat kann sich für Betreiber großer Webseiten und für Anbieter vieler Produkte richtig lohnen. Jeder weiß, dass sich Sortimente ändern können, dass saisonale Angebote hinzukommen und wieder wegfallen und dass Produkte sich entwickeln, weshalb Beschreibungen und Preise angepasst werden. Wenn eine solche Änderung auf der Website erfolgt ist, übernimmt Google diese nach dem Crawlen in den Dynamischen Suchanzeigen. Das bedeutet: Für den Betreiber fallen keine weiteren Änderungsmaßnahmen in den Anzeigen an. Wir sind Ihre Google Adwords-Agentur und beraten Sie gerne.

Haben DSA-Kampagnen Vorteile?

Ja, DSA-Kampagnen haben durchaus Vorteile. Zum einen werden durch dieses Anzeigenformat weitere potenzielle Kunden angesprochen, die sonst durch das Raster fallen würden. Ein weiterer Grund, weshalb diese Art der Suchanzeigen sehr hilfreich ist, ist die Relevanz der Anzeigentitel. Wenn ein potenzieller Kunde eine Suchanfrage in Google startet, die von der angegebenen Website beantwortet wird beziehungsweise auf die die Webseiteninhalte zutreffen, stimmt Google die Anzeigentitel passend auf die Sucheingabe ab.

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Was den meisten Online Marketing-Managern fehlt, ist Zeit. Auch hier kann eine Dynamische Anzeige Abhilfe schaffen. Dank der täglichen eigenständigen Aktualisierung durch Google ist es nicht mehr erforderlich, Klickpreise, Anzeigenbeschreibungen und Keywords einem Produkt oder einer Dienstleistung zuzuteilen und regelmäßig zu betreuen.

Unser Fazit: Dynamic Search Ads bieten vergleichsweise wenige Freiheiten, sind aber eine sinnvolle Ergänzung

Da die Dynamic Search-Kampagnen dem Betreiber im Hinblick auf die Keyword-Optimierungen und auf die Anzeigengestaltung nicht allzu viele Freiheiten lassen, eignen sie sich vor allem als Ergänzung zu den Standard-Textanzeigen. Neben der Verbesserung der Reichweite können sie auch noch den auf Ihre Website geleiteten Traffic erhöhen. Diese Vorteile wollen Sie sich nicht entgehen lassen? Dann nehmen Sie Kontakt auf mit unseren SEA-Spezialisten.